Pfullendorf / Eltmann, 18. März 2026 — Bei den Ersthelferschulungen an unseren Standorten Pfullendorf und Eltmann nahmen zahlreiche Kolleginnen und Kollegen teil, um ihr Wissen aufzufrischen und Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen zu gewinnen – für den Arbeitsalltag und darüber hinaus.
Schon im theoretischen Teil wurde deutlich, wie wichtig die richtigen Grundlagen sind: Eigenschutz hat oberste Priorität, Gefahren müssen schnell erkannt und Unfallstellen richtig abgesichert werden. Auch die Rettungskette – vom Notruf bis zur Erstversorgung – wurde intensiv besprochen. Doch besonders eindrücklich wurde es in der Praxis.
Hier konnten die Teilnehmenden selbst aktiv werden: Bewusstsein und Atmung prüfen, stabile Seitenlage anwenden, Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen und den Einsatz eines Defibrillators üben. Gerade die Reanimation hat bei vielen Eindruck hinterlassen: Zwei Minuten Herzdruckmassage können sich überraschend lang anfühlen und sind deutlich anstrengender, als man denkt.
Neben klassischen Maßnahmen wurden auch typische Notfälle wie Herzinfarkt, Schlaganfall (FAST-Prinzip), Atemnot oder Krampfanfälle thematisiert. Ein wichtiger Punkt dabei: Im Ernstfall konkret Personen ansprechen – etwa, um den Notruf abzusetzen. So wird verhindert, dass sich in einer Gruppe niemand verantwortlich fühlt.
Was die Schulung besonders gemacht hat, war jedoch nicht nur der Inhalt, sondern auch die Atmosphäre. In einer offenen und unterstützenden Umgebung wurde gemeinsam gelernt, geübt und auch gelacht. Die Gruppenarbeit hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch den Teamzusammenhalt gestärkt. Viele Teilnehmende haben die Gelegenheit genutzt, sich besser kennenzulernen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Am Ende bleibt vor allem eines: ein gestärktes Gefühl von Sicherheit. Die Schulung sensibilisiert dafür, Notfallsituationen schneller zu erkennen und richtig zu handeln – im Betrieb genauso wie im privaten Umfeld. Denn eines ist klar: Notfälle können jederzeit und überall passieren.
Umso wichtiger ist es, vorbereitet zu sein – für sich selbst und für andere.