Pfullendorf, 31. August 2026 — Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben. Kaum ein Technologiethema wird so intensiv diskutiert und ist gespickt mit so großen, aber gleichzeitig diffusen Erwartungen. Unternehmen müssen zwischen tatsächlichem Nutzen, überhöhten Versprechen und kurzlebigen Trends unterscheiden. Was kann KI heute bereits leisten? Wo entstehen messbare Mehrwerte? Und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit aus einer Idee ein erfolgreiches Projekt wird? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der aktuellen Folge von SPIE AutoMate.
Warum Unternehmen noch nichts verschlafen haben
Dr. Michael Kröhn, Senior KI-Ingenieur bei SPIE AUTOMATION, spricht über seine Erfahrungen aus der industriellen Praxis. Dabei räumt er mit einigen der gängigsten Missverständnisse rund um das Thema auf und erklärt, warum viele Unternehmen beim Einstieg in die KI keineswegs bereits den Anschluss verloren haben. Statt sich von Hype, FOMO und immer neuen Trends treiben zu lassen, plädiert er für einen pragmatischen Blick auf die Technologie. Nicht die Geschwindigkeit entscheidet über den Erfolg eines KI-Projekts, sondern die Fähigkeit, sinnvolle Anwendungsfälle zu identifizieren und daraus nachhaltigen Mehrwert zu schaffen.
Wie erfolgreiche KI-Projekte entstehen
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Frage, wie erfolgreiche KI-Projekte entstehen. Warum schaffen es manche Anwendungen in den produktiven Einsatz, während andere bereits in der Konzeptphase scheitern? Die Antwort liegt häufig weniger in der Technologie selbst als in den Rahmenbedingungen: Datenqualität, klar definierte Anwendungsfälle und wirtschaftliche Zielsetzungen spielen eine entscheidende Rolle. Anhand konkreter Beispiele aus dem Industrieumfeld erläutert Dr. Michael Kröhn, wie ein KI-Projekt entsteht. Von der ersten Idee über den Proof of Concept bis hin zum produktiven Betrieb entwickelt wird und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind.
Mehrwerte schaffen
Darüber hinaus geht es um den praktischen Nutzen von KI im Unternehmensalltag. Die Folge zeigt, wo künstliche Intelligenz reale Mehrwerte schaffen kann: von intelligenten Assistenten über automatisierte Content-Erstellung bis hin zu Analysen von Prozessdaten und Bildverarbeitung. Gleichzeitig wird deutlich, dass erfolgreiche KI-Projekte nicht von spektakulären Zukunftsvisionen leben, sondern von pragmatischen Lösungen für konkrete Probleme. Oft sind es nicht die bahnbrechenden Revolutionen, sondern kontinuierliche Effizienzsteigerungen, die den größten wirtschaftlichen Nutzen bringen.
Skill-Set im KI-Zeitalter
Ein weiterer wichtiger Themenblock beschäftigt sich mit den Fähigkeiten, die Menschen im Umgang mit KI benötigen. Welche Kompetenzen werden künftig wichtiger? Welche Rolle spielen kritisches Denken, Neugier und technisches Grundverständnis? Und wie gelingt es Unternehmen, ihre Mitarbeitenden bei diesem Wandel mitzunehmen? Im Gespräch wird deutlich, dass die Zukunft nicht allein von Technologie bestimmt wird. Der Mensch bleibt ein zentraler Erfolgsfaktor. Er muss in der Lage sein, Ergebnisse einzuordnen, Entscheidungen zu treffen und die Möglichkeiten von KI verantwortungsvoll zu nutzen.
Red Flags
Natürlich kommt auch die kritische Perspektive nicht zu kurz. Dr. Michael Kröhn spricht über unrealistische Erwartungen und fragwürdige Marketingversprechen. Außerdem thematisiert er Halluzinationen von KI-Systemen und den Umgang mit Datenschutz und Datensicherheit. Statt Alarmismus oder blinder Begeisterung plädiert der KI-Experte für einen differenzierten Blick auf die Technologie. Seine Botschaft: Unternehmen sollten KI weder als Wunderwaffe noch als Bedrohung betrachten. Sie sei ein Werkzeug, dessen Erfolg von den Menschen, den Prozessen und den Daten abhänge, die dahinterstehen.
KI-Einsatz mit Augenmaß gestalten
Die Folge bietet einen fundierten Einstieg für alle Industrieunternehmen, die sich erstmals intensiver mit dem Thema beschäftigen. Außerdem gibt sie spannende Denkanstöße für diejenigen, die bereits KI-Projekte planen oder umsetzen. Sie zeigt, wie Unternehmen Chancen erkennen, Risiken realistisch bewerten und den technologischen Wandel mit gesunder Gelassenheit gestalten können. Erste Schritte müssen dabei nicht allein unternehmen werden. Das KI Expertenteam der SPIE AUTOMATION kennt sich bestens aus. Es kann dabei helfen, sich über die Ausgangslage klar zu werden und Effizienzpotenziale zielgerichtet auszuschöpfen.